London – ein kulinarisches Paradies?!

von am 4. Oktober 2012 in Spezialitäten

London – ein kulinarisches Paradies?!

Sie glauben es nicht? Nun, im Allgemeinen bringt man England tatsächlich wenig mit Feinschmecker-Restaurants in Verbindung, aber beim näheren Hinsehen entdeckt man, dass man in London vorzüglich und für jeden Preis essen kann. Reisen bei Expedia.de führen von nahezu jedem deutschen Flughafen nach London, es gibt zahlreiche günstige Flüge und Angebote. Ist man dann einmal auf der Insel, kann sie losgehen: Die kulinarische Entdeckungsreise: Da ist zum einen der berühmte Borough Market. Vielleicht vergleichbar dem Münchner Viktualienmarkt kann man hier in der Nähe der London Bridge frische Lebensmittel wie unter anderem Gemüse, Obst, Käse, Fisch, Fleisch und Gewürze in bester Qualität bekommen. Es gibt auch spezifische Stände, wo man spanischen Wein verkosten oder sich mit indischem Safran versorgen kann. Borough Market ist einer der ältesten und einer der interessanten Märkte in London und gehört zu den beliebtesten der Stadt.

Asiatische Küche genießen

Aber das ist längst noch nicht alles! Da lockt auch die Brick Lane. Hier lag im Mittelalter das Zentrum der Ziegelherstellung, der „bricks“, was der Gegend ihren Namen gab. Später wurde es ein Zentrum für Seide und bis in die 40er Jahre des Zwanzigsten Jahrhundert auch für Curry, den die Immigranten aus Bangladesch mitbrachten. Es gibt fantastische indische und bengalische Restaurants, in denen man die authentische Küche Asiens genießen kann. Aber auch urige Pubs oder Musikkneipen garantieren gemütliche Pausen und spannende Unterhaltung. Immer sonntags findet der Brick Lane Market statt, auf dem man nicht nur Gemüse und Obst, sondern ebenso Werkzeug, Fahrräder, Schmuck oder Kleidung zu erschwinglichen Preisen bekommen kann. Eine bunte Mischung, die man ausprobieren sollte!

Speisen in Sternerestaurants

Wer es lieber ein wenig eleganter mag, dem seien die zahlreichen Restaurants in der Hauptstadt empfohlen, die mit Michelinsternen ausgezeichnet sind. In der dritten Januarwoche wird in jeder großen Tageszeitung Londons diskutiert, ob die französischen Restaurant-Tester die Londoner Restaurants bei der Vergabe der Michelin-Sterne fair behandelt haben. Da bildet man sich am besten sein eigenes Urteil bei einem der fast überall angebotenen (preisgünstigen) Mittagessen oder dann für etwas mehr Geld am Abend, zum Beispiel im bekannten Gordon Ramsays Drei-Sterne-Restaurant. Wer es etwas ausgefallener möchte, dem sei das japanische Pendant zur Haute Cuisine, die sogenannte Kaiser-Küche aus Kyoto zu empfehlen. Dazu kann man in den edlen Stadtteil Mayfair fahren, wo man im „Umu“ wunderbar speisen kann. Es ist eine feine, sehr aufwändige und in Europa selten zu probierende Küche, die unbedingt einen Versuch wert ist! Es lohnt sich also, einmal in London auf kulinarische Entdeckungsgreise zu gehen.

 








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